Hyper Smash Kommunikation 21: Reichweite
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Donnerstag, 10. Februar 2011

Soziale Medien und Werbestrategien

Die Nutzungsintensität von Facebook liegt aktuell bei durchschnittlich 16.000.000.000 - oder 16 Milliarden Minuten - am Tag. Umgerechnet sind das 30.000 Menschenjahre, die jeden Tag im Facebook vrbracht werden. Die Zeit, in der sich die Menschen für Facebook entscheiden, geht anderen Medien natürlich verloren. Damit sinkt deren technische Reichweite und damit deren wirtschaftliche Attraktivität. Auch die Art, wir Facebook Werbung platziert, ist aufschlußreich. Im Gegensatz zu Google ist die Werbung klar erkennbar (bei Google tarnt sich diese manchmal harmlos als ein Suchergebnis) plus - ich als Anwender kann diese beeinflußen, indem ich Facebook eine Rückmeldung gebe (interessiert mich nicht u.a.).

Individualisierte Massenkommunikation
Quelle: lizenzfrei dank acobox.com

Firmen haben im Prinzip 5 Wahlmöglichkeiten, wie sie sich in sozialen Medien engagieren. Sie werden dies zunehmend tun wollen, um den Kontakt zu ihren Kunden zu halten:
  1. Mitlesen - oder ignorieren
  2. Konto für Person und Objekt - schreibend
  3. Gewinnen und qualifizieren von geeigneten Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmesbereichen
  4. Soziale-Medien-Strategie unterfüttern mit spezialisierten Technologien, wie 'Social Miners' zur Unterstützung der Produktivität
  5. Integriertes Marketing über alle Kanäle mit eingebetteter, pro-aktiver und personalisierter Nutzung von sozialen Medien

Dienstag, 8. Februar 2011

Intervalle und Umfang in einer Informationsstrategie

Bei der schieren Masse der Begrifflichkeiten zur digitalen Informationsvermittlung kann man schon die Übersicht verlieren. Hier hilft es, die Begriffe zu kategorisieren, damit man diese einfach zuordnen kann. Für die Tabelle hier habe ich zwei Achsen gewählt. Von links nach rechts steigt die Menge an Information, von wenigen Buchstaben bis zu vielen Seiten. Von oben nach unten steigt die Frequenz, mit der die Information wiederholt oder aktualisiert wird.


Im ersten Block finden sich Beispiele für den analogen Medientypen , z.B. das Buch. Im zweiten Block wurde das entsprechende digitale Format eingesetzt.

In einer Informationsstrategie kann man nun die Beziehung zwischen den Medientypen herstellen und sich überlegen, welches Medium für welche Art von Nachricht geeignet wäre. Eine Beziehung wäre bespielsweise, daß Twitter und Facebook sich gut einsetzen lassen, um möglichst viele Nutzer zum Besuch einer Webseite zu bewegen, auf der sie dann wiederum, auch gegen Bezahlung, ein Buch herunterladen können. Eine gut gemachte Informationsstrategie würde auch Elemente der digitalen Welt mit den herkömmlichen analogen Medien kombinieren. Warum sollte man nicht auf einem Plakat ein "f" dafür setzen, daß man es auf Facebook findet. 

Die analogen Medien werden in zwei Arten von Kampagnen unersetzlich sein:
  1. es wird auf die gezielte Durchdringung eines begrenzten aber definierten Massenmarkts gesetzt (bsp. alle Einwohner einer Stadt oder alle Besucher eines Festivals
  2. die Streuverluste in der Gruppe der durch digitale Medien nicht Erreichbaren soll ausgeglichen werden - immerhin sind ein Viertel aller Deutschen nicht Online und wollen das Medium auch nicht nutzen.