Hyper Smash Kommunikation 21: Suche
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Mittwoch, 11. Juli 2012

Was machen die Menschen am meisten im Internet?

Was machen die Menschen am meisten im Internet? Einfache Frage - klare Antwort: sie suchen - und wie! Zunächst ein Blick auf Alexa: dort lassen sich die aktuellen Reichweiten von allen Webseiten in Echtzeit untersuchen. Unter Reichweite versteht man in Alexa, wie viele User weltweit gestern, in der letzten Woche oder in den letzten drei Monaten auf bestimmten Seiten unterwegs waren. Sichtbar wird hier auch die Dominanz der Chinesen: obwohl "nur" 1/7 des Planeten chinesisch spricht, schaffen es sowohl Baidu als auch QQ in die Top 10. Noch eine interessante Entdeckung: Microsoft steht auf Platz 7, während man nach Apple schon viel weiter unter suchen muß - mehr als Platz 36 ist nicht drin.


Im nächsten Schritt werden die Werte nach Kategorie summiert und heraus kommt eine Tortendiagramm mit einer klaren Aussage zur Rangfolge: 

Platz 1 die Menschen suchen mit 58%
Platz 2 die Menschen nutzen soziale Medien mit 28%
Platz 3 die Menschen wollen Wissen mit 7%


Montag, 20. Februar 2012

Milo - in Geschäften online suchen

Milo ist ein Startup aus dem Silicon Valley, das von eBay übernommen wurde. Milo ist ein Mashup aus Suchfunktionen und –filtern sowie Schnittstellen zu den Warenwirtschafts-systemen von Einzelhändlern. Die Suche nach einer Blue Ray von Madonna in Palo Alto, CA, führt zu einem Suchergebnis, in dem neben Produkt und Preis auch die lokale Verfügbarkeit in Läden in Palo Alto aufgelistet ist. Bei der Suche werden verschiedene Geschäfte, die das Produkt lokal in ihrem Warenbestand haben, angezeigt. Läden, die das Produkt zwar in ihrer WWS, nicht aber im Bestand haben, werden als „out of stock“ angezeigt. Die Bedeutung der Vorab-Information auch für Kaufabsichten in stationären Geschäften nimmt weiter zu. Milo bietet potentiellen Kunden eine sehr einfache Möglichkeit, sich einen Überblick über Preise und Warenverfügbarkeit in ihrer näheren Umgebung zu verschaffen. Einkaufsfahrten, die im Frust oder Fehlkäufen enden, werden vermieden. In Konsequenz können Marktteilnehmer, die ihre lokalen Daten für den Zugriff Dritter öffnen, ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und sich im Markt entsprechend positionieren.

Screenshot - milo.com


Die Programmierer von Milo greifen auf öffentliche Schnittstellen (APIs) zu, die von Händlern in den USA mittlerweile in breiterer Front Entwicklern angedient werden. Milo wurde von Jack Abrahams gegründet, der nach eigenen Angaben bereits mit 12 Jahren mit Programmieren begonnen hat.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Wegmans Deep Zoom

Wegmans ist ein kleine Supermarkt-Kette mit 75 Filialen im US-Staat New York. In einem Prototyp hat die CSG (Customer Solution Group) aus Colorado für Wegmans eine innovative Produktsuche für die Internet-Präsenz erarbeitet. Die Suche basiert auf Produktbildern in einem Portfolio, die mit intelligenten Filtern durchsucht werden können. 

Die Ladezeiten sind etwas langatmig, da ziemlich fette Datenmengen übertragen werden. Evtl. muß auch erst Silverlight installiert sein. Das Sucherlebnis ist völlig neuartig, da aus einem wie durcheinander gewürfelt erscheinenden Warenhaufen sowohl nach Kategorie (z.B. nur Milchprodukte) als auch weichen Produktmerkmalen (z.B. x mg Protein) gesucht werden kann. Je kleiner die Auswahl, desto optisch größer werden die dargestellten Produkte abgebildet. Über verschiedene Zoomstufen kann man das Produkt wie im Ladenregal schließlich aus allernächster Nähe betrachten "Deep Zoom". Daher auch der Begriff "Smart Folio". Selbst feine Schriftzeilen auf der Verpackung sind lesbar. Nur umdrehen kann man das Produkt im Prototypen noch nicht.

CSG Wegmans Smart Folio - Screenshot

Das sieht alles sehr elegant aus und macht mächtig Spaß. Prädikat: innovativ! Ein Video auf Youtube findet sich unter: Digital Folio Smart Search.