In Berlin waren Depeche Mode und Roxette der Soundtrack zur Wende 1990. Trabbi-Schlangen und 100 Mark Begrüßungsgeld, Bananen-Stände und Schlangen vor Beate Uhse, die Öffnung des Brandenburger Tores und Mauerspechte, die die Mauer abtrugen. Ich war Chef des größten Plattenladens der Stadt, WOM-World of Music am Kudamm. Was für ein Privileg. Das größte Musik-Mekka in 300 KM Umkreis. Jeder wollte nach Berlin und kam nach Berlin. Aus dem Osten, aus dem Westen, Politiker und Stars und alle kamen bei uns vorbei. Wir verkauften Berge von Schallplatten und CDs und es war eine geile Zeit. DM 20 Mio Umsatz mit einem Laden! Schwarzgeldhändler auf der Joachimsthaler, Filialeröffnung in Ost-Berlin, viele Treffen mit musikbegeisterten jungen Menschen und Diskothekern in den Jugendclubs der DDR. Im Sommer dann Roger Waters‘ THE WALL auf dem unbebauten Potsdamer Platz und die Mauer fällt ein zweites Mal. Gänsehaut. Die Ausgabe der DM auf dem Alex und dann die Einheitsfeier mit der Riesenfahne am 3. Oktober vor dem Reichstag. Es war eine geile Zeit des Aufbruchs und der Veränderung. Heute können wir für einen Moment innehalten und stolz darauf zurückblicken, was wir gemeinsam geschafft haben. Morgen krempeln wir wieder Ärmel hoch und arbeiten an einer besseren Welt -es gibt so viel zu tun.
Samstag, 3. Oktober 2020
Dienstag, 15. September 2020
Mädchenbildung und Klimawandel
Samstag, 22. August 2020
AI für effiziente Meetings
Kein Meeting ohne Agenda, kein Meeting ohne Protokoll lautet eine altbekannte Grundregel. Hand aufs Herz: an wie vielen Meetings hast Du letzte Woche teilgenommen, die diese Regel nicht beachtet haben. Vor allem mit der Dokumentation und den Folgeaktivitäten hapert es. Richtig gute Protokolle zu schreiben ist eine Kunst und man kann (kaum) gleichzeitig die Besprechung führen und mitschreiben.
AI to the rescue: moderne
digitale Technologie kann Sprache mittels künstlicher Intelligenz transkribieren und
mit Machine Learning auswerten. Häufig kann man die Software als virtuellen
Assistenten in ein digitales Meeting auf Zoom oder Teams mit einladen und der
Bot protokolliert dann „in-line“ das Gesagte mit.
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| Foto Charles Deluvio auf Unsplash |
ein paar aktuelle Anbieter:
Otter.ai.
App auf dem deutschen Playstore erhältlich, Sprache nur Englisch. Die Software zeigt
Untertitel für Live-Sprecher an und generiert schriftliche Transkriptionen der
Reden.
fireflies.ai
zeichnet alle eigenen Gespräche auf und transkribiert diese im Anschluß. Im
dadurch entstehenden Archiv kann man anschließend übergreifend nach Key Words suchen.
Reason8.ai
zeichnet auf, transkribiert und erstellt automatisch Zusammenfassungen – das ist
jetzt ein echter Fortschritt. Die automatische Extraktion von Aktionselementen
(Action Points, Follow Ups) funktioniert ohne spezielle Sprachbefehle. Daher
besteht ein zusammenfassender Entwurf jetzt nicht nur aus Highlights, sondern
auch aus vorhergesagten Aufgaben.
Das alles steckt noch etwas
in den Kinderschuhen, aber wir alle wissen, in welcher Geschwindigkeit sich
digitale Technologien entwickeln können. Mal abgesehen von DSGVO, Betriebsvereinbarungen
und ähnlichen Limitierungen: wenn es gelingt, alle fachlichen Besprechungen
eines Unternehmens aufzuzeichnen, zu transkribieren und in einem (1) System
vorzuhalten, dann wäre an einer Stelle das gesamte Wissen des Unternehmens oder
der Institution gespeichert und könnte systematisch und einfach von allen Mitarbeitenden
in der Netzwerk-Organisation ausgewertet und weiterverarbeitet werden.
Ein neuer Durchbruch in der
Produktivität in der kolloborativen Wissens-Ökonomie zeichnet sich ab.
Dienstag, 18. August 2020
Flex.Fit.Index
Flexbile Fitness im neuen Normal: wie stellen sich Unternehmen optimal auf? Ist die Arbeitsumgebung und das soziale Umfeld für das flexible Arbeiten geeignet? Werden die richtigen Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt? Stichwort digital Workplace. Ist der Mitarbeiter dem neuen Normal mental gewachsen? Was ist mit allen Kollegen, die feste Strukturen für eine top Leistung benötigen? Vielen Dank an die COMPUTERWOCHE für diesen aktuellen Beitrag und die offene Diskussion. Brauchen wir einen Flex.Fit.Index?
https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6701431020530475008/
Sonntag, 16. August 2020
Ach, @Flinkster. Negative CX
Ach, @Flinkster. Ich möchte nur bedient werden. Ich möchte keine Taste drücken, damit mein Gespräch mit euch aufgezeichnet wird. Nein, ich möchte auch nicht am Anschluss an einer Umfrage teilnehmen. Leider lande ich danach in einer Warteschlange und keiner von Euch geht ans Telefon. Ich möchte nur ein Auto mieten. Eigentlich ist #Flinkster eine gute Idee. Als Bahnfahrer mietet man ein Auto am Bahnhof und gibt es an einem anderen Bahnhof wieder ab. Sixt und Co. sind ja mehr an Flughäfen vertreten. Es ist aber echt schwierig, mit Euch ins Geschäft zu kommen. Zugangsdaten passen nicht, obwohl das Konto existiert. Also gehe ich am Kölner Hauptbahnhof zur Bahn-Info. Immerhin seid ihr ja eine Bahn-Tochter. Doch #Flinkster? Nö, noch nie gehört. Gehen Sie doch mal zum Gepäckschalter. Wie bitte? Immerhin habt ihr dann auf die e-Mail nach nur 48h reagiert. Ach ja, der Pin auf Google Maps stimmt auch nicht, Eure Autos stehen 300 Meter weiter auf der anderen Seite des Musical Domes. Kundenorientierung sieht anders aus, #Flinkster und meine #CX war negativ.
