Hyper Smash Kommunikation 21

Samstag, 12. März 2011

Mobiles Marketing auf dem dritten Bildschirm

Der dritte Bildschirm ist für viele Menschen bereits häufig der Erste - für manche auch der Einzige.

Klassisch war der Fernseher lange Zeit der einzige und später immer der erste Bildschirm im Sinne der Mediennutzungszeit. Seit 20 Jahren verbringt der Mensch mehr und mehr Zeit am Computer-Bildschirm (der zweiten Bildschirm). Der dritte Bildschirm ist das Smartphone, das die Menschen nicht so einfach liegen lassen wie den eigenen Geldbeutel (weil es oft wichtiger ist).

 


Jerome Sudan (Advertising Pawn) erklärt in dieser Präsentation anschaulich, wie sich das Medium Smartphone aus Marketing-Perspektive vom 1. und 2. Bildschirm unterscheidet. Nebenbei auch rein optisch eine der besten Präsentationen, die ich je gesehen habe.

Freitag, 11. März 2011

Surface in der Praxis

Dieses Video zeigt eine Anwendung, die den Verkauf von Fernsehern indivduell unterstützt. Hat ein Kunde erstmal die Größe seines Wohnzimmers in einen 'Surface'-Computer eingegeben, kann er das optimale Modell passend für die Raumgröße auswählen, sowie einen Verkabelungsplan für die gesamte Anlage erstellen. Interessant ist die Interaktion mit dem Computer durch das bloße Auflegen von Produktkarten.





Die Anwendung selbst ist ein arbeitsfähiges Konzept, daß von Avanade und Accenture auf der technischen Plattform Microsoft Surface entwickelt wurde.

Donnerstag, 10. März 2011

Das eigene Skelett im virtuellen Raum

Heute habe ich ein witziges Video von der Technischen Universität München (TUM) gefunden. Dort haben Tobias Blum und Nassir Navab eine Methode entwickelt, mit der man während seiner eigenen Körperbewegung über den Kinect von Microsoft als Controller sein eigenes Skelett in Bewegung betrachten kann. Das Skelett muss natürlich davor erst per Kernspin als digitales Abbild erfasst werden.




Der Lehrstuhl heißt "Computer Aided Medical Procedures and Augmented Reality". Das eröffnet vielversprechende Perspektiven.

Mittwoch, 9. März 2011

Mobile Megatrends

Andreas Constantinou von Vision Mobile, London, zeigt in dieser 68-seitigen Präsentation, wo die Reise des mobilen Computings in den nächsten Jahren hingeht und erklärt, warum Andorid von Google die Nase vorn hat.

 

Dienstag, 8. März 2011

Die Krux der Telepräsenz

Das Krux der Telepräsenz sind die unzureichenden oder gar fehlenden Querverbindungen.  Die Telepräsenz von Cisco spricht nicht mit der von Avaya. Ein Unternehmen A mit Technologie A kann nicht oder nur unter großen Mühen mit Unternehmen B kommunizieren, das ebenfalls Technologie A einsetzt. Das wäre so, als ob man erst nach München fahren müßte, um mit einem Telefon dort einen Münchner Teilnehmer anzurufen. Von einer Kopplung mit öffentlichen Netzen, wie etwa Skype, einmal ganz abgesehen. So wachsen die verschiedenen Videoinseln vor sich hin - ohne dass es zum Schneeballeffekt kommt, der die Grundlage aller großen Erfolge im Netzwerk war und ist (vgl. MySpace vs. Facebook).




Quelle: tandberg.com, embedded html

Im Video hier bemüht sich Tandberg, Mitarbeiter, die nur über einen Soft-Client verfügen, in eine laufende Telepräsenz einzubinden. Beim Soft-Client handelt es sich um "Movi" von Cisco, der über ein aufgesteckte Kamera die Übertragung von HD-Bildern unterstützt. Ein Blick auf das Teilnehmer-Verzeichnis im Video zeigt das Dilemma: eine lange Liste ohne Ordnungskriterien ("zeige alle Teilnehmer in einer bestimmten Stadt") und ohne Attribute ("zeige Mitarbeiter von Unternehmen A oder B"). So wird das nichts.

Die Branche wird zwei Hausaufgaben lösen müssen:

1. ein Protokoll, dass die verschiedenen Systeme unkompliziert verbindet
2. ein globales Verzeichnis, in dem Video- oder Telepräsenz-Teilnehmer verzeichnet sind