Hyper Smash Kommunikation 21

Samstag, 30. September 2017

Das geht unter die Haut

Im Handumdrehen Türen öffnen und bezahlen? Eingepflanzte Halbleiter sind für viele Deutsche tabu - und für manche Manager ein Riesenmarkt.

In ihrem Artikel "Das geht unter die Haut" beschreibt Varinia Bernau in der Wirtschaftswoche vom 22. September 2017 kompetent und differenzierend die aktuelle Entwicklung.






Den ganzen Artikel gibt auf Blendle für € 0,69 oder in der Print-Ausgabe der Wirtschaftswoche am Kiosk.

Digital first - Bedenken second!

Mittwoch, 27. September 2017

MindFlix - per Gedanken umschalten

Stirnbänder oder Headsets zum Auslesen der Gehirnwellen kann man vielfältig einsetzen. Das Mindband von MUSE wird vom Hersteller zur Verbesserung der eigenen Meditationstechniken angeboten.

Aber wie alles in der Technologie kann man das Mindband für andere Zwecke umfunktionieren. Auf einem Hackathon von Netflix entstand daraus eine Fernbedienung für den Fernseher, mit dem man das laufende Programm nur mit Gedanken umschalten kann.

Flux hat Netflix daraus das Projekt MindFlix gemacht und arbeitet an der Kommerzialisierung.


Natürlich titeln unsere Online-Medien wie gewohnt negativ und skeptisch - "die Fernbedienung für Maixmalfaule". Mich fasziniert der Fortschritt in der Technologie und die umfangreichen Einsatzmöglichkeiten, die sich daraus ergeben.

Montag, 25. September 2017

Träume sind Schaüme?

Träume sind Schäume, aber an manche würden wir uns ganz gerne besser erinnern. Ist das möglich?

Wie das gehen könnte, zeigten Teams auf der BR41N.IO in Linz beim Ars Electronica Festival.

Die Teams hatten ein Unicorn Headset zur Verfügung, dass EEG-Signale des Gehirns aufzeichnet und über eine Schnittstelle zur Verfügung stellt.



Die eigenwillige Form des Unicorn-Headsets geht auf Anouk Wipprecht zurück. Die Designerin experimentiert mit den kommunikativen Aspekten von Kleidung und möchte Formen finden, die man modisch integriert in Kleidung tragen kann, so dass die Technologie nicht als Fremdkörper empfunden wird.



Credit: Main image Agent Unicorn by Marije Dijkema

Wie die Bilder solcher Träume heute bereits aussehen können, zeigt Mashable auf Random Quark.




Samstag, 19. August 2017

Sonntag, 6. August 2017

Von 200 auf 200.000

Wer hat schon seinen Stammbaum über die letzten 5 Generationen? Einige. Aber bei 1.000 Jahren ist auch bei den ältesten Familien Schluss. Mit Gen-Forschung kann man aber seine Abstammung viel weiter zurückverfolgen – laut Evolutionstheorie sollen unsere Vorfahren ja sämtlich in Afrika losgelaufen sein.



23andme erschließt dieses Geschäftsfeld. Die Kosten für eine DNA Sequenzierung inklusive Versand der eigenen Probe in ein US-Labor sind mittlerweile auf unter $100 gefallen. Dafür bekommt man nach ein paar Wochen einen ausführlichen Bericht über seine Abstammung und welche Abschnitte der eigenen DNA welche genetischen Auffälligkeiten aufweisen, die im Rahmen der Vererbung eine Rolle spielen – beispielsweise Haarfarbe oder ähnliches. Mit diesem Bericht kann man über 200.000 Jahre zurückblicken.

Nicht-Deutsche dürfen aber noch mehr erfahren und bekommen einen genetischen Risikobericht. Hier wird aufgeführt, wie die eigene DNA das Risiko für bestimmte Krankheiten beeinflusst. Dazu gehören Alzheimer, Parkinson oder die Bildung von Blutgerinnseln in Blutgefäßen (Thrombophilie).

Leider lässt unser Gesetzgeber nicht zu, dass ich datenbasierte Erkundigungen zu meiner eigenen DNA einholen darf. Das empfinde ich als unangemessene Einschränkung meiner Persönlichkeitsrechte.


https://www.abora-sup-ingolstadt.com/