Ein Teil der Zukunft der Kommunikationstechnologie leitet sich aus den Entwicklungen in der Bildschirmtechnik ab. Die nächsten Schritte sind klar: Bildschirme werden kleiner, schärfer und in der Funktion vielfältiger. Bald wird man Bildschirme rahmenlos bauen und dann durchsichtig. In diesem Stadium sehen Bildschirme aus wie Glasscheiben. Gleichzeitig werden Bildschirme durchsichtig, daß heißt von hinten sehen wir dann spiegelverkehrt das im Original angezeigte Bild. Oder Bildschirme werden rollbar, wie bereits von Sony als Labormuster gezeigt. Ein Marktführer in diesem Segment ist die Fa. TAT aus Schweden. TAT steht für "The Astonishing Tribe". Nach eigenen Angaben steckt TAT-Technologie bereits in über 470 Millionen Geräten. Das nachfolgende Video zeigt überraschende, mögliche, Lösungen für Bildschirme in Badezimmerspiegeln oder solchen, die sich strecken lassen für das Jahr 2014.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Sonntag, 16. Januar 2011
Google + Amazon = Googlezon | EPIC 2015
Was wäre eigentlich, wenn sich Amazon und Google zu einem gemeinsamen Unternehmen vereinen? Dieser sowohl spannenden als auch gleichzeitig hypothetischen Frage geht ein Video unter dem Titel "Epic 2015" nach. Es werden ein paar interessante neue Begriffe zur digitalen Revolution geschaffen. Manche davon könnten es auch in die Realität schaffen. Das Video ist schon ein paar Tage älter und hat es dennoch auf YouTube.com (Quelle) gerade mal auf 99.000 Klicks geschafft. Meine Empfehlung.
Samstag, 15. Januar 2011
Vook
Ein vook ist eine Kombination aus einem Video und einem Book (Buch). Das Wort geht zurück auf eine Idee von Brad Inman, der dieses Unternehmen (vook.com) im Jahr 2008 in Alameda, Calif., gründete.
Vooks gibt es als Dateiformat zurm Herunterladen für Plattformen wie das iPad, iPhone oder Kindle zu - im Vergleich zu den Buchausgaben - moderaten Preisen (häufig um US$ 5).
Allerdings sind Vook- und Buchausgaben auch nicht vergleichbar. In letzteren Falle hat das Buch 300 Seiten, während das Vook im wesentlichen aus einer Aneinanderreihung von Videokapiteln besteht, in dem sich der Autor sich zu seinem Text äußert oder diesen vorliest. Bisher hat vook schätzungsweise 200 Vooks produziert.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Prezi: von der Diashow zum bewegten Bild
Powerpoint kennen wir alle. Häufig als langweiliges Präsentationsmedium in drögen Besprechungen. Gefürchtet ist der Satz: "ich habe 68 Seiten mitgebracht" oder auch ein Vortragender, der den Zuhörern den Rücken zuwendet, weil er seine eigene Präsentation wie ein Heft vorliest. Manche Powerpoint-Präsentationen sind ganz ordentlich, weil gute Leute wirklich viel Arbeit in die Animation der Elemente hineinstecken oder sich vorgefertigte Animationen von Online-Boutiquen kaufen. PREZI schafft den Sprung von der Dia-Technik zum bewegten Bild. Prezi ist ein Online-Dienst, in dem alle zu zeigenden Elemente (Text, Bild, Video) auf einem einzigen Tableau angeordnet werden. In der Vorführung wird dann von Element zu Element gedreht, herangezoomt und herausgezoomt. Die Effekte sind verblüffend, erfordern aber ein durchdachtes Konzept und eine hohe Medienkompetenz. Kommunikationsprofis entwerfen daher ein Präsentationskonzept zusammen mit einer Agentur, die dann das Prezi zusammenbaut. Hinter Prezi stehen ungarische Entwickler, die die Software als Dienstleistung (Software as a Service = SaaS) vertreiben. Nur wenn man ab US-$ 59 pro Jahr bezahlt, hat man sein alleiniges Nutzungsrecht an seiner Prezi. Ansonsten steht die Prezi allen zur Verfügung, was dann aber ein gutes Werbemedium ist, da man den öffentlichen HTML-Code in eigene Seiten einbetten kann.
Anbei ein Beispiel einer deutschen Prezi, die hier im Blog eingebettet ist. Mehr auf Prezi.com.
Anbei ein Beispiel einer deutschen Prezi, die hier im Blog eingebettet ist. Mehr auf Prezi.com.
Sonntag, 9. Januar 2011
Schulinformationssysteme (SIS)
Schulinformationssysteme (SIS) ermöglichen die Bündelung von unterschiedlichen Datenquellen im Schulbetrieb. Dazu gehören beispielsweise Stammdaten von Schülern und Lehrern, Zuordnung von Räumen, Fächern, Schülern und Lehrern („Stundenplan“), Bücherei, Fahrdienste, Kantine, Bewertungen („Noten“), Abrechnung und Buchführung (Schulgeld, Klassenkasse, Klassenfahrten).
Damit lassen sich alle „Geschäftsvorfälle“ in einem Schulbetrieb abbilden, verwalten und steuern. Das geht von Notenerfassung bis Zeugniserstellung oder von Benachrichtigungen von Schülern und Eltern bis zu Einladungen und Verteilung von Protokollen von Sitzungen aller Art.
Der Datenzugriff ist möglich für die Schulverwaltung, für Lehrer, für Schüler und für Eltern. Als Beispiel können Eltern den Notenspiegel ihres Kindes online einsehen und bei Bedarf Kontakt mit dem Lehrer aufnehmen. Als Beispiel könnte die Schulleitung die unterschiedliche Leistungsentwicklung von verschiedenen Klassenverbänden im gleichen Fach verfolgen, vergleichen und bewerten.
Eine große Installation gibt es im Schulverbund der Schulen von Chicago. Dort arbeiten 650 Schulen mit 48.000 Angestellten (davon 27.000 Lehrer) und 400.000 Schüler sowie deren Elteren auf einem gemeinsamen System. Der Lieferant ist „Pearson School Systems“, der nach eigenen Angaben solche Systeme für mehr als 100 Millionen Schüler weltweit bereitstellt. Besonders vorteilhaft ist das System für Eltern, deren Kinder nicht am gleichen Ort zur Schule gehen (z.B. Internat odert Auslandsjahr). Durch ein SIS kann zum Vorteil der Schülers ein intensiver KIontakt mit der Schule gepflegt werden.
Hier eine Funktionsdarstellung als Verbunddiagramm (diese gibt es jedoch nur in Englisch):
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| Quelle: Wikicommons |
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